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Erdbeerhaut? – So kannst Du Erdbeer-Beine loswerden!

Erdbeeren wie Erdbeerhaut

Erdbeerhaut ist es Beauty-Problem, welches vor allem Frauen kennen und sie kommt leider vermehrt im Sommer vor. Warum? Das erfährst Du in diesem Blogbeitrag. Außerdem klären wir noch die Frage „Was hilft gegen Erdbeerbeine?“ und zeigen, wie Du Deine Beine richtig rasierst, um diese effektiv vorzubeugen.

Was ist Erdbeerhaut?

Erdbeerhaut erinnert – wie der Name schon sagt – vom Aussehen her an die roten kleinen Früchte. Die Oberfläche von Erdbeeren ist nämlich mit winzigen Samen übersät, welche wie kleine „Pickelchen“ aussehen.

Dieses Hautproblem wird auch als Erdbeerbeine (strawberry legs) bezeichnet, weil es sehr oft an den Beinen vorkommt. Dabei handelt es sich um kleine rote Punkte auf der Haut an den Beinen. Diese roten Punkte am Bein können heller oder dunkler sein, aber oft ist die Haut an den betroffenen Stellen sehr rau.

Erdbeer-Beine in Nahaufnahme

Achtung: Erdbeerhaut wird zwar meistens synonym zu Reibeisenhaut verwendet, jedoch ist es nicht ganz dasselbe! Reibeisenhaut ist eine Erkrankung der Haarfollikel (Verhornungsstörung) und stellt ein dauerhaftes Problem dar. In diesem Blogbeitrag kannst Du mehr darüber lesen.

Erdbeerhaut: Ursachen

Sogenannte Erdbeerhaut entsteht, wenn sich Sebum (=Talg) oder abgestorbene Hautschüppchen in den Haarfollikeln sammeln und diese verstopfen. Gelangen dann Bakterien in die verstopfte Pore, kommt es zu einer Entzündung. Das äußert sich in den typischen kleinen, roten Punkten auf unserer Haut. Besonders drei Faktoren sorgen dafür, dass Erdbeerhaut im Gesicht, an den Beinen oder anderen Stellen wie den Armen häufig vorkommt:

  • Genetik: Wie bei vielen anderen Hautproblemen, spielt auch hier die Veranlagung eine gewisse Rolle. Produziert die Haut zu viel Talg und verhornt zusätzlich noch leicht, verstopfen die Poren schneller und der Talg kann schlechter abfließen. Das ist eine „ideale“ Ausgangssituation für Erdbeerhaut.
  • Rasur: Häufiges Rasieren kann das Problem auf jeden Fall verstärken, denn dadurch wird die Haut gereizt und Haarfollikel können sich leichter entzünden. Auch zu wenig Pflege nach der Rasur ist oft ein Grund für die Entstehung von Erdbeer-Beinen.
  • Schwitzen: Vor allem im Sommer schwitzen wir mehr und das ist auch gut so, denn so kann sich unser Körper abkühlen. Doch Schweiß kann in Verbindung mit Reibung von beispielsweise eng sitzender Kleidung noch mehr Reizung auf unserer Haut erzeugen und so zu Erdbeerhaut nach der Rasur führen.

Was tun gegen Erdbeerbeine?

Nachdem jetzt die Ursachen für Erdbeerhaut bekannt sind, stellt sich natürlich die Frage „Was hilft gegen Erdbeerbeine?“. Neben der korrekten Haarentfernung gibt es noch einige andere Dinge, welche sehr gut gegen dieses lästige Hautproblem helfen:

Ein Peeling für die Beine

Ein Bein-Peeling ist wirklich ein Gamechanger, wenn man seine Erdbeer-Beine loswerden will. Dieser Schritt ist essenziell, denn mit einem Peeling kann man die Haut von überschüssigem Talg und abgestorbenen Hautschuppen befreien. So kann man vorbeugen, dass Poren verstopfen und auch Verhornungsstörungen werden gebessert.

Chemische Peeling mit AHA oder BHA sind hier ganz klar die bessere Wahl, denn mechanische Peelings mit Schleifpartikeln peelen nicht nur schlechter, sondern können die Haut sogar verletzen. Mehr dazu erfährst Du hier. Für Verhornungsstörungen wie es bei Erdbeerhaut oft der Fall ist, sind aber vor allem AHA-Peelings geeignet. Für sehr empfindliche Haut empfehlen wir jedoch eher ein Enzympeeling.

Achtung: Um Erdbeer-Beine mit einem Peeling vorzubeugen, muss dieses regelmäßig ein- bis zweimal pro Woche angewendet werden. Direkt vor oder nach der Rasur sollte man aber keine aktiven Wirkstoffe wie AHA oder BHA verwenden. Deshalb sollte man ein paar Stunden Zeit dazwischen lassen. Das heißt, man kann zum Beispiel abends ein chemisches Peeling machen, dieses morgens abwaschen und sich danach rasieren.

Ein AHA-Peeling hilft bei Erdbeerhaut an den Beinen und anderswo.

Viel Feuchtigkeit

Ein anderer Grund, warum öfter Erdbeerhaut nach dem Rasieren entsteht, ist schlichtweg zu wenig oder die falsche Pflege danach. Auf jeden Fall sollte man seine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Das klappt am besten mit einem Feuchtigkeitsserum oder einer Creme gegen Erdbeerhaut mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Hyaluron, Glycerin, Urea oder Milchsäure.

Auf keinen Fall sollten nach der Rasur Kosmetikprodukte mit Duftstoffen oder ätherischen Ölen verwendet werden. Diese können die Haut zusätzlich reizen und im schlimmsten Fall zu allergischen Reaktionen führen. Mehr zu dieser Problematik liest Du in unserem Artikel über Duftstoffe.

Ein Gesichtswasser ist kein Muss

Ein Gesichtswasser zu verwenden, um rote Punkte an den Beinen zu vermeiden, ist nicht zwingend notwendig. Trotzdem kann ein Toner dabei helfen, die Haut zu beruhigen und mit noch mehr Feuchtigkeit zu versorgen. Beruhigende Inhaltsstoffe sind beispielsweise Süßholwurzel oder Panthenol.

Erdbeerhaut lasern – das kann der Profi

Da Erdbeerhaut kein medizinisches Problem, sondern viel mehr ein kosmetisches Problem ist, empfiehlt es sich zunächst andere Sachen auszuprobieren, bevor man eine Laserbehandlung in Betracht zieht. Diese wird meistens von einem Hautarzt oder einer Hautärztin durchgeführt. Eine mehrmalige Behandlung mit einem sogenannten Excimer-Laser kann jedoch Erfolge bei Erdbeerhaut erzielen.

Tipps gegen Erdbeerbeine – so enthaarst Du Deine Beine

Erdbeerhaut nach dem Rasieren

Die halbe Miete ist die richtige Rasur, damit man seine Erdbeer-Beine loswerden kann. Auf diese Dinge sollte man bei der Haarentfernung achten:

  • Scharfe Klinge: Man sollte seinen Rasierer regelmäßig wechseln und am besten nass rasieren. So kann der Rasierer problemlos über die Haut gleiten. Ist die Haut nämlich zu trocken und wird durch das Rasieren gereizt, kann sie mit Rötungen, Reizungen und ggf. eingewachsenen Haaren reagieren.
  • Chemisches Peeling, Toner und Creme: Um abgestorbene Hautschuppen zu entfernen und Verhornungen zu lösen kann man regelmäßig ein chemisches Peeling machen. Dadurch kann nichts mehr in die Haarfollikel eindringen und sie verstopfen. Nach der Rasur versorgt ein feuchtigkeitsspendender Toner die Haut mit zusätzlich Feuchtigkeit. Im Anschluss folgt dann das Serum oder die Creme.
  • Alternative Haarentfernung: Neben dem Rasieren, gibt es noch zahlreiche andere Methoden der Haarentfernung wie das Epilieren. Hat man Erdbeer-Beine trotz Epilieren, kann man auch auf Waxing oder sogenanntes Sugaring umsteigen.

Erdbeer-Beine loswerden mit unseren Tipps

Viele Frauen haben vor allem nach dem Rasieren mit Erdbeerhaut zu kämpfen. Um diese aber gekonnt vorzubeugen, haben wir Dir unsere besten Tipps gezeigt. Besonders chemische Peelings machen hier den Unterschied, denn durch sie können abgestorbene Hautschuppen nicht mehr in die Haarfollikel eindringen, das heißt regelmäßig peelen und adieu Erdbeer-Beine! Hattest Du mit diesem Hautproblem schon mal zu tun? Schreibe gerne weitere Tipps in die Kommentare.

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