Aknenarben

Aknenarben und was man dagegen tun kann – Eine schöne, optisch ansprechende Haut zu haben, ist ein heute bei Frauen und Männern gleichermaßen weit verbreiteter Anspruch. Jede Unebenheit und Unreinheit ist unerwünscht und Narben werden von vielen Betroffenen als störend empfunden. Auch die psychische Belastung bei schweren Fällen von Aknenarben sollte man nicht unterschätzen. Wir von FACES OF FEY haben eine Methode mit der Du Deine Aknenarben wirkungsvoll und schmerzfrei zuhause selbst behandeln kannst.

Aknenarben entfernen mit dem Dermaroller

Wie es der Name bereits verrät, sind Aknenarben häufige Spätfolgen von Akne. Bei leichter oder auch schwerer Akne, sind es vor allem die folgenden Ursachen, die später verstärkt zu Aknenarben führen können: eine besonders schwere Form der Akne, die falsche Behandlung der Erkrankung, das Alter beim Ausbruch der Akne sowie der Hauttyp der betroffenen Person. Desto schwerer der Verlauf der Akneerkrankung, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sichtbare Narben zurückbleiben. Tritt die Akne in jungen Jahren auf, ist dagegen die Chance, dass sich die Haut vollständig erholt größer. Denn erst im Laufe des Alters lässt die Kollagenproduktion, welche essentiell für die Regeneration der Haut ist, nach.

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass Microneedling nicht bei einer noch aktiven, also noch nicht erfolgreich behandelten Akne eingesetzt werden sollte. Die Bakterien würden sich dadurch nur über die gesamte erkrankte Fläche verteilen, was letztlich zu noch schlimmeren Entzündungen führt. Ein Aknenarben Microneedling mit einem Dermaroller hingegen kann dazu beitragen, die vorhandenen Narben zu glätten bzw. aufzufüllen. Beim Microneedling mit einem Dermaroller werden mithilfe kleinster, am Roller befestigter Nadeln Löcher in die Haut gestochen. Diese Mikroverletzungen regen die Haut dazu an, neues Bindegewebe und neues Kollagen zu bilden. Dadurch werden Aknenarben geglättet und das Erscheinungsbild verbessert. 

Welche Dermaroller Nadellänge eignet sich für die Behandlung von Aknenarben?:  Je nach Narbentiefe 0,25mm – 0,5mm 

Welchen Wirkstoff wählt man zum Dermarolling gegen Aknenarben?: Wir empfehlen kurzkettiges Hyaluron 

Wie oft sollte man den Dermaroller gegen Aknenarben einsetzen?: Alle 2-4 Tage

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Aknenarben Vorher-Nachher Bilder nach der Dermaroller Anwendung

Dermaroller Vorher Nachher bei Aknenarben: Nach nur 2 Wochen Behandlung von Aknenarben mit dem Dermaroller 0,25mm

Dermaroller Vorher Nachher bei Aknenarben:
Nach nur 2 Wochen Behandlung von Aknenarben mit dem Dermaroller 0,25mm

Dermaroller Vorher Nachher bei Aknenarben: nach 5 Wochen Behandlung mit dem 0,25mm Dermaroller

Dermaroller Vorher Nachher bei Aknenarben: Nach 5 Wochen Behandlung mit dem 0,25mm Dermaroller

Aknenarben entfernen mit dem Dermaroller – das sagt die Wissenschaft

Das U.S National Library of Medicine kommt in seinem wissenschaftlichem Abstract zu der Erkenntnis, dass Micro Needling eine sehr effiziente Methode ist, um Aknearben zu minimieren. In einer weiteren Untersuchung bestätigte das Institut, dass auch das zukünftige Auftreten von Narben durch die Produktion neuer Kollagen gemindert wird. Bei regelmäßiger Behandlung können atrophe Narben dank der neuen Kollagenfasern stabilisiert und das Hautbild nach und nach deutlich verbessert werden. Auch Anwendererfahrungen spiegeln diese Ergebnisse wieder: In einer empirischen Umfrage gaben über 90 % der Befragten an, eine deutliche Verbesserung hinsichtlich der Schwere ihrer atrophischen Gesichtsnarben zu beobachten, nachdem sie ihre Haut mehrfach mit dem Dermaroller behandelt hatten. Über 80% beurteilten ihre Behandlung als “ausgezeichnet” auf einer 10-Punkte-Skala.

Wie entstehen Aknenarben?

Eine nicht unwesentliche Rolle spielt auch, um welche Form der Akne es sich handelt. Bekannt sind hauptsächlich die folgenden nach schwere des Verlaufs unterschiedenen Akne-Formen:

  • Acne Vulgaris bzw. Acne Simplex (einfache Form der Akne)
  • Acne Comedonica (Akne mit leichtem Verlauf)
  • Acne Papulo-Pustulosa (mittelschwere Form, verbunden mit Entzündungen der Mitesser)
  • Acne Conglobata (schwere Akne mit Abszessen)
  • Acne Inversa (schwere und meist chronisch verlaufende Akne)
  • Acne Fulminans (schwerste Form der Akne mit Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit)
Akne & Aknenarben

Außerdem gibt es noch exogen bedingte Formen von Akne – diese werden durch äußere Reize ausgelöst:

  • Acne Aestivalis (durch Sonnenlicht ausgelöst)
  • Acne Venenata (z. B. als Reaktion auf Chemikalien)
  • Acne Cosmetica (als Reaktion auf kosmetische Stoffe)
  • Acne Medicamantosa (die Haut reagiert auf bestimmte Inhaltsstoffe von Medikamenten)

Weitere Akne-Formen unterscheiden sich nach dem Alter oder Geschlecht der Betroffenen:

  • Acne Neonatorum (bei Neugeborenen)
  • Acne Infantum (häufiger bei Jungen als bei Mädchen),
  • Acne Tarda (vor allem im Erwachsenenalter, deshalb auch Spät-Akne genannt)

Aknenarben als Folge von Akne

Beschädigte Kollagenfasern

Die Kollagenfasern in unserer Haut sind aufgebaut wie ein Netz, das die Hautoberfläche stabil hält. Sind die Fasern intakt und ausreichend vorhanden ist die Haut straff und prall. Im Verlauf einer Akne entstehen Entzündungen in der Haut, die zum Teil bis in die tieferen Hautschichten vordringen und dort die Kollagenen Fasern beschädigen. Aufgrund des beschädigten Kollagennetzes können die Verletzungen nicht mehr richtig abheilen und es entstehen Narben, genauer gesagt Aknenarben. An diesen Stellen fehlt der Haut Stabilität im Bindegewebe. Diese Instabilität äußert sich auf der Hautoberfläche durch Vertiefungen.

Welche Typen von Aknenarben gibt es?

Wie es unterschiedliche Formen der Akne gibt, so gibt es auch verschiedene Arten von Aknenarben. Die bekanntesten Narben durch Akne sind:

Atrophe Aknenarben:

Atrophe Narbe Aknenarben

Sie zeigen sich als Vertiefungen der Haut. Ursache ist eine unzureichende Menge neugebildeten Bindegewebes in der “Reparaturphase” der Haut nach einer Akne. Atrophische Ankenarben bilden sich nach langwierigen Entzündungen, etwa durch ein unsachgemäßes Ausdrücken der Pickel.

Hypertrophe Aknenarben:

Hypertrophe Narbe Aknenarben

Diese Aknenarben entstehen durch zu viel gebildetes Bindegewebe und liegen über dem normalen Niveau der Haut und bilden sich verstärkt auf den Schultern und im Dekolleté. Sie treten oft aufgrund genetischer Veranlagung auf.

Keloide Narben:

Keloide Narbe Aknenarben

Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten Keloide, bei denen es sich um unkontrolliert wachsende, sich über den eigentlichen Ort einer Entzündung hinaus ausdehnende Aknenarben handelt.

Aknenarben entfernen – diese Möglichkeiten gibt es

Neben dem Microneedling gibt es verschiedene weitere Möglichkeiten Aknenarben zu behandeln und entfernen zu lassen. Die meisten erfordern eine Behandlung von einem Hautarzt und sind sehr kostspielig. Außerdem gehen viele davon mit einigen Risiken und Nebenwirkungen einher. Welche Alternativen es gibt und wie sie funktionieren, erfährst Du jetzt.

Aknenarben Lasern

Eine Option ist es seine Aknenarben lasern zu lassen, etwa mit der sogenannten funktionalen Lasertherapie. Bei dieser Variante werden mit einem CO2-Laser kleine Löcher in die Haut gestochen. Dadurch wird die Hautregeneration durch Bildung von gesundem Gewebe angeregt und die vorhandenen Aknenarben können sich dadurch straffen und glätten. Eine zweite Form von Aknenarben Lasern besteht darin, dass der Arzt zunächst eine dünne Schicht des Narbengewebes per Laser abträgt. Dann werden durch winzige Nadeln Wärmeimpulse in die Haut abgegeben, wodurch sich die Bildung von glattem und gesundem Kollagengewebe verstärkt, welches dann das bisher in den Narben enthaltene Kollagen ersetzen soll.

Chemische Peelings bei Aknenarben

Chemisches Peeling

Beim Kosmetiker oder Dermatologen werden darüber hinaus auch Peeling-Behandlungen mit Säuren als Therapie für Aknenarben angeboten. Dabei werden z. B. verschiedene Fruchtsäuren, etwa Salicylsäure (o-Hydroxybenzoesäure) oder Trichloressigsäure (TCA) auf die vernarbte Haut aufgetragen und bewirken die Ablösung der obersten Hautschichten. Dadurch kommt es zu einer Glättung der Aknenarben.

Aknenarben unterspritzen oder vereisen

Vor allem bei atrophen Aknenarben können Unterspritzungen mit Hyaloronsäure helfen. Der Dermatologe oder Kosmetiker spritzt Hyaloronsäure in die Vertiefung und füllt sie so bis auf das Niveau der umliegenden Haut auf. Im Gegensatz dazu bewirken Unterspritzungen mit Corticoiden bei hypertrophen Aknenarben einen Abbau von Gewebe, was zu einer Absenkung der Haut führt. Eine Kryotherapie mit Flüssigstickstoff ist ebenfalls möglich. Durch die Vereisung der betroffenen Hautpartien stirbt das Gewebe ab. In einem zweiten Schritt injiziert der behandelnde Dermatologe oder Kosmetiker Kortison. Ein großer Nachteil bei dieser Art Akne behandeln zu lassen besteht im dafür benötigten, langen Zeitraum von mehreren Monaten oder gar Jahren.

Mikrodermabrasion gegen Aknenarben

Mikrodermabrasion

Die sogenannte Derma- bzw. Mikrodermabrasion ist eine weitere Behandlungsform für Aknenarben. Es handelt sich um ein Beschuss- bzw. Schleifverfahren, bei dem die obersten Hautschichten mithilfe eines sehr feinen Schleifgerätes abgeschliffen bzw. durch den Beschuss mit feinsten Kristallen abgelöst und auf diese Weise geglättet werden. Diese Behandlung kann von der Kosmetikerin durchgeführt werden. Allerdings sollte die Mikrodermabrasion bzw. Dermabrasion regelmäßig wiederholt werden, weil sich erst dann das Hautbild dauerhaft verbessert.

Zahlt die Krankenkasse die Entfernung von Aknenarben?

Leider gibt es keine festen, krankenkassenübergreifenden Regelungen bezüglich der Kostenübernahme für die verschiedenen Behandlungsmethoden für Aknenarben. Sicher ist lediglich, dass man die Kosten für eine Lasertheraphie bei Aknenarben fast immer selbst tragen muss, da sie in der Regel von den Krankenkassen nicht übernommen werden. Wie es sich mit den anderen Therapie-Varianten verhält, muss jeweils einzeln angefragt werden. Hilfreich könnte eine Bescheinigung des Hautarztes sein, dass es sich bei der geplanten Behandlung nicht um eine rein kosmetische, sondern um eine medizinisch notwendige Maßnahme handelt. Ob die Krankenkasse diese Bescheinigung zum Anlass nimmt, die Kostenübername zu gewähren, bleibt allerdings abzuwarten. In sehr vielen Fällen stuft sie eine solche Behandlung als reine Schönheitsbehandlung ein und lehnt eine Kostenbeteiligung ab. Eine Möglichkeit, die Meinung der Krankenkasse zu ändern, ist eventuell das Einreichen eines psychologischen Gutachtens, in dem Ihnen bescheinigt wird, dass die Aknenarben und das dadurch entstandene Erscheinungsbild bei Ihnen zu massiven, psychischen Problemen geführt haben. Bei vom Arzt per Rezept verordneten Medikamenten zur Behandlung von Aknenarben fällt in der Regel eine Zuzahlung an.

Aknenarben vorbeugen – was man selbst tun kann

Leider ist es nicht immer möglich Aknenarben vorzubeugen. Eine der wichtigsten, vorbeugenden Maßnahmen besteht darin, auf eine Selbstbehandlung verzichten. Du solltest Pickel oder Mitesser nie selbst ausdrücken. Dies führt meistens nicht zu einer Verbesserung, sondern zu noch mehr “hausgemachten” Entzündungen der ohnehin schon angegriffenen Haut. Selbstverständlich kann auch eine gute Hautpflege vorbeugend wirken. Sowohl die trockene als auch die ölige Haut benötigen Feuchtigkeit, damit sie geschmeidig bleiben und Entzündungen besser abheilen. Auch eine intakte Hautschutzbarriere ist essentiell, weshalb Du auf aggressive Inhaltsstoffe wie z.B harsche Tenside verzichten solltest. Auch die Verwendung von hochwertigen, antibakteriell wirkenden Inhaltsstoffen wie beispielsweise Mikrosilber oder Hamamelis kann der Entzündung von Pickeln oder Mitessern entgegenwirken und so eine spätere Narbenbildung verhindern. Bei schweren Formen von Akne betroffen, hat man leider kaum eine Möglichkeit, Einfluss auf den Krankheitsverlauf und die damit einhergehenden Entzündungsprozesse zu nehmen. Aknenarben vorbeugen kannst Du in diesem Fall  am besten, indem Du die Akne möglichst frühzeitig vom Hautarzt behandeln lässt. Vor allem die rechtzeitige medizinische Intervention ist der beste Weg um Aknenarben vorbeugen zu können.