Pickelmale

Pickelmale und was man dagegen tun kann – Jeder leidet hin und wieder unter Pickeln. Manche öfter und andere weniger oft. Auch die Ausprägung wie viele Pickel auftreten ist sehr individuell. Ursächlich für die Pickelbildung sind in vielen Fällen Stress, Anspannung oder auch ein hormonelles Ungleichgewicht. Was alle Pickel jedoch gemeinsam haben: Wir freuen uns, wenn sie endlich wieder weg sind. Ärgerlich wird es allerdings, wenn die unliebsamen Pickel endlich verschwinden, dafür allerdings braune oder rote Pickelmale zurücklassen. Wir von FACES OF FEY haben eine Methode mit der Du Deine Pickelmale wirkungsvoll und schnell wieder los wirst.

Pickelmale entfernen mit dem Dermaroller

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass Microneedling nicht bei noch aktiven oder entzündeten Pickeln eingesetzt werden sollte. Die Bakterien würden sich dadurch nur über die gesamte erkrankte Fläche verteilen, was letztlich zu noch schlimmeren Entzündungen führt. Ein Microneedling mit einem  Dermaroller hingegen kann dazu beitragen, die Talgproduktion zu vermindern und Unreinheiten vorzubeugen. Bei bestehenden Pickelmalen kann Der Dermaroller die Heilung beschleunigen. Beim Microneedling mit einem Dermaroller werden mithilfe kleinster, am Roller befestigter Nadeln Löcher in die Haut gestochen. Diese Mikroverletzungen regen die Haut dazu an, neues Bindegewebe und neues Kollagen zu bilden. Des Weiteren sorgt der Dermaroller für eine tiefere Penetration der verwendeten Wirkstoffe. Bei Pickelmalen empfehlen wir zum Microneedling Vitamin C, speziell Ethyl Ascorbic Acid. Dieser Wirkstoff hilft ebenfalls die Kollagenbildung anzukurbeln und fördert zudem den Abbau des überschüssigen Melanins, welches den Pickelmalen ihre Färbung verleiht.

Welche Dermaroller Nadellänge eignet sich für die Behandlung von Pickelmalen?:  Je nach Ausprägung 0,25mm – 0,5mm 

Welchen Wirkstoff wählt man zum Dermarolling gegen Pickelmale?: Wir empfehlen Vitamin C, speziell Ethyl Ascorbic Acid

Wie oft sollte man den Dermaroller gegen Pickelmale einsetzen?: Alle 2-4 Tage

Dermaroller Faces Of Fey - bester Dermaroller
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Pickelmale Vorher-Nachher Bilder nach der Dermaroller Anwendung

Dermaroller Vorher Nachher bei Unreinheiten: Nach 1  und 2 Wochen Behandlung von Unreinheiten mit dem Dermaroller 0,25mm

Dermaroller Vorher Nachher bei Pickelmalen:
Nach 1 und 2 Wochen Behandlung von Pickelmalen mit dem Dermaroller 0,25mm

Dermaroller Vorher Nachher bei Aknenarben: nach 5 Wochen Behandlung mit dem 0,25mm Dermaroller

Dermaroller Vorher Nachher bei Pickelmalen & Aknenarben: Nach 5 Wochen Behandlung mit dem 0,25mm Dermaroller

Was sind Pickelmale und wie entstehen sie?

Wie es der Name schon verrät sind Pickelmale unschöne Rückstände von verheilten Pickeln. Nicht jeder Pickel hinterlässt aber ein Pickelmal. Ob es zu Pickelmalen kommt, entscheiden verschiedene Faktoren: Veranlagung, Quetschen von Pickeln mit schmutzigen Fingern, Sonneneinstrahlung oder eine starke Entzündung. Die Reaktion der Haut auf eine Entzündung kann vielfältig aussehen. Neben den roten und braunen Pickelmalen kann es auch sein, dass die Haut mit einer Pickelnarbe zurückbleibt. Hier sind die Kollagenfasern in Folge der Entzündung beschädigt, woraufhin Unebenheiten entstehen. Mehr dazu erfährst Du unter Aknenarben.

Grundsätzlich stellen Pickelmale kein Problem dar. Dies gilt vor allem für geduldige Menschen. Die dunklen Flecken verschwinden in der Regel nach Ablauf mehrerer Wochen oder Monate. In schweren Fällen bleiben sie aber auch jahrelang. 

Akne & Aknenarben

Rote und Braune Pickelmale – was ist der Unterschied?

Unterscheiden lassen sich rote Pickelmale (PIE) und braune Pickelmale (PIH). Der Farbunterschied entsteht durch die stärkere Durchblutung der Haut bei frischen Pickelmalen, sodass diese eine rötliche Färbung aufweisen. Mit der Zeit färben sich diese braun, weil vermehrt Melanin in die Gefäße gelangt. Des Weiteren treten dunkel verfärbte Flecken oftmals bei Menschen mit dunklerer Haut auf. Der Grund hierfür ist die ohnehin erhöhte Melaninproduktion.

Rote Pickelmale (PIE):

Rote Pickelmale PIE Post Inflammatory Erythema

Rote Pickelmale genauer gesagt Post-Inflammatory Erythema (PIE), sind die Folge von Entzündungen. Die Haut reagiert mit dem natürlichen Heilungsprozess und transportiert vermehrt Blut in die betroffenen Areale. Die sichtbaren roten Flecken sind ausgedehnte Blutgefäße, die aufgrund von Kapillarreizungen entstehen. Sie können von hellrot bis lila verschiedene Farbschattierungen annehmen und treten vorrangig bei hellen Hauttypen auf. Rote Pickelmale können häufig kurzzeitig bei Druck verschwinden und sich bei fehlendem UV-Schutz im Laufe des Heilungsprozesses in braune Pickelmale verwandeln.

Braune Pickelmale (PIH):

Braune Pickelmale PIH Post Inflammatory Hyperpigmentation

Braune Pickelmale oder auch Post-Inflammatory Hyperpigmentation (PIH), sind ebenfalls die Folge von Entzündungen. Bei den braunen Pickelmalen kommt es im Laufe des Heilungsprozesses zu einer erhöhten Melaninproduktion. Melanin ist der Stoff der unsere Haut braun färbt, weshalb es bei einer Überproduktion zu braunen Flecken kommt. PIHs entstehen häufig als Folge der roten Pickelmale oder treten vermehrt bei dunkelhäutigen Menschen auf, die ohnehin zu einer höheren Melaninproduktion neigen. Da UV-Strahlung die Melaninproduktion ankurbelt, ist Sonnenschutz bei dunklen Pickelmalen von besonders großer Bedeutung.

Pickelmale entfernen – diese Möglichkeiten gibt es

Neben dem bereits erwähnten Microneedling gibt es verschiedene weitere Möglichkeiten Pickelmale zu behandeln und ihre Heilung zu beschleunigen. Einige erfordern jedoch  eine Behandlung von einem Hautarzt und sind sehr kostspielig. Welche Alternativen es gibt und wie sie funktionieren, erfährst Du jetzt.

Chemische Peelings gegen Pickelmale

Oft empfohlen beim Kampf gegen hartnäckige Pickelmale sind Alpha-Hydroxy-Säuren (AHA). Zu diesen Säuren gehören Glykolsäure und Milchsäure. Beide Säuren sind fähig, Hyperpigmentierungen, die durch verheilte Akne oder Unreinheiten entstehen, zu reduzieren. Verantwortlich hierfür ist ihr peelender Effekt, der neue und glatte Haut hervorbringt. Weiterhin binden Alpha-Hydroxy-Säuren leicht Wasser. Auf diese Weise geben sie den Hautzellen wertvolle Feuchtigkeit und Elastizität zurück. Wichtig bei den chemischen Peelings ist, sich langsam heranzutasten. Beginne mit niedrigeren Konzentrationen und peele nur einmal pro Woche. Chemische Peelings sind immer ein Reiz für die Haut, weshalb empfindliche Haut lieber zu sanfteren Säure, wie der Milchsäure oder Enzym-Peelings greifen sollte. Verwendest Du chemische Peelings ist Sonnenschutz im Übrigen ein absolutes Muss, um Deine Haut vor Schäden zu schützen. 

Pickelmale entfernen mittels Laser- und Lichttherapie

IPL Laser Lichttherapie

Bei der Laser- und Lichttherapie handelt es sich um eine der effektivsten Methoden, um Pickelmale zu entfernen. Diese Behandlung sollte ausschließlich von Hautärzten durchgeführt werden. In der Regel reicht eine Behandlung mit Laser und Hochenergieblitzlampen (IPL) nicht aus. Vielmehr benötigt es fünf bis sechs Anwendungen, um die Flecken zu entfernen. Nach wiederholter Anwendung entsteht ein schöneres und gleichmäßigeres Hautbild. Die positive Wirkung tritt durch Fotothermolyse ein. Das bedeutet, Wellen und Impulse erwärmen Pigmentzellen und schädigen diese. Letztendlich zerlegt der menschliche Körper die Rückstände und Pickelmale.

Die Anzahl der Anwendungen hängt von der Stärke des Befalls sowie von der Größe der Pickelmale ab. Der Nachteil einer Laserbehandlung ist, dass sie im Vergleich mit anderen Behandlungsmethoden sehr teuer ist. Grundsätzlich ist eine gute Pflege der Haut bei dieser Behandlung erforderlich. Der Grund ist, sie ist fähig, umliegendes Gewebe zu schädigen. Im seltenen Fällen entstehen durch die Anwendung sogar weitere Pickelmale.

Heilkreidemasken zur Aufhellung der Pickelmale

Auch wenn es keinen wissenschaftlichen Nachweis für diese Wirkung gibt, berichten viele Anwender und Anwenderinnen von den positiven Effekten der Heilkreide wenn es um Pickelmale geht. Da die pulverige Kreide leicht bleichend wirkt, wird der Hautton ebenmäßig und Verfärbungen klingen schneller ab. Außerdem steckt eine solche Maske voller natürlicher Mineralien. Sie wirkt reinigend, fördert die Durchblutung und pflegt die Haut.

Pickelmale aufhellen mit Hausmitteln?

Egal, ob Knoblauch, Rotwein, Essig oder Zitronensaft, die Liste der bei Pickelmalen verwendeten Hausmittel nimmt kein Ende. Wissenschaftlich fehlt der Beweis, dass Hausmittel bei Hyperpigmentierungen helfen oder eine Aufhellung von Pigmentflecken bewirken. Aus diesem Grund raten Hautärzte von der Verwendung dieser ab. Viele der in Online-Foren angepriesenen Hausmittel sind außerdem reizend und können Deiner Haut sogar ernsthaften Schaden zufügen. Auch von Selbstexperimenten mit diversen Bleichmitteln zur Entfernung von Pickelmalen raten wir eindringlich ab. Diese enthalten Chemikalien, die den Zustand der Haut oftmals verschlimmern. Gerne empfohlen werden hier BPO Cremes in hohen Dosierungen, die punktuell aufgetragen werden sollen. Wir empfehlen unbedingt auch diese Methode nur in enger Absprache mit einem Dermatologen anzuwenden.  

Pickelmalen vorbeugen – was man selbst tun kann

Um Pickelmalen vorzubeugen ist es sinnvoll die Ursache zu vermeiden – nämlich die Pickel. Das ist allerdings nicht so leicht getan wie gesagt, denn auf die viele der Faktoren die Pickel begünstigen, wie Stress, Anspannung oder auch ein hormonelles Ungleichgewicht haben wir oft wenig Einfluss. Ein paar Dinge gibt es allerdings dennoch, die helfen können Pickel zu vermeiden. Eine gründliche Reinigung ist dabei die Basis. Schminke Dich jeden Abend gründlich ab und achte auf hochwertige, hautschonende Reinigungsprodukte für Deinen Hauttyp. Aggressive Tenside oder Seife, solltest Du dabei unbedingt meiden, denn sie trocknen die Haut aus und sorgen für eine vermehrte Talgproduktion. 

Ist der Pickel aber erst einmal da, gibt es weitere Punkte, welche der Entstehung der Pickelmale vorbeugen können.  Einer der wichtigsten Beschützer vor jeder Art von Pigmentverschiebung ist außerdem Dein Lichtschutzfaktor. Der Schutz vor UV-Strahlung ist grundsätzlich ein elementarer Aspekt für eine gesunde und schöne Haut. Wenn Du allerdings zu Pickelmalen oder anderen Hyperpigmentierungen neigst, solltest Du ohne LSF eigentlich gar nicht aus dem Haus. Am besten entscheidest Du Dich ganzjährig für eine Tagescreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20. Hältst Du Dich länger in der Sonne auf, solltest Du zu einer Sonnencreme mit LSF 50 greifen.

Auch wenn es verlockend ist, solltest Du auf jeden Fall vermeiden den Pickel selbst auszudrücken oder ihn ständig mit schmutzigen Fingern zu berühren. Außerdem bietet sich zur Pflege Bei Unreinheiten und zur Vorbeugung von Pickelmalen Vitamin C an. Das Vitamin C hellt die Haut sanft auf und regt die natürliche Kollagenproduktion an. Frühzeitig angewendet wirkt es somit der Entstehung von Pickelmalen entgegen.